Wenn ein neues Monster in Warhammer 40.000: Darktide auftaucht, ist das für viele Spieler nur ein weiterer Gegner im endlosen Strom der Chaos‑Verseuchten. Für Necromunda‑Fans hingegen ist es ein Fenster in die Unterwelt: ein Blick auf Kreaturen, die theoretisch auch in den Tiefen der Makropole lauern könnten.


Im 41. Jahrtausend erstickt jede Hoffnung im Rauch brennender Sterne. Die Menschheit klammert sich an ein Imperium, das längst zerfällt, während uralte Mächte aus der Finsternis drängen. Wer hier lebt, kämpft nicht um Sieg – sondern darum, nicht vergessen zu werden.

Outlander erschien 2006 als Teil der alten Necromunda‑Romanreihe, die damals noch stärker auf klassische Underhive‑Abenteuer und Gang‑Perspektiven setzte. Dieses "alte Stück" fiel mir über ebay in die Hände.

Ein neuer Schrecken erhebt sich in Tertiums Dunkelheit: Der Ogryn Pack Master jagt durch die Makropole – begleitet von seinen gepanzerten Pox Hounds. Wo er auftaucht, folgt Chaos, Stahl und gnadenlose Brutalität. Nur die Mutigen wagen es, ihm entgegenzutreten.

Rafał Kosiks Roman No Coincidence ist ein Ausflug in die grell flackernde, moralisch verrottete Welt von Night City – und zumindest atmosphärisch gelingt ihm dieser Einstieg ausgesprochen gut. Schon auf den ersten Seiten fängt er das typische Cyberpunk‑Gefühl ein: Neon, Dreck, Korruption, Konzerne, Straßenslang.






